Regelmäßiges Fliegen war bis zum Corona-Jahr 2020 noch eine Selbstverständlichkeit. Viele junge Menschen nutzten die zahlreichen Angebote an günstigen Flügen, um sich nach der Schule oder Uni eine Auszeit zu nehmen und im Ausland als Freiwillige soziale Projekte zu unterstützen oder sich im Umwelt- oder Tierschutz zu engagieren. Doch durch die Pandemie hat sich im Tourismussektor einiges verändert. Die Zahl der touristischen Reisen ist aufgrund der Einschränkungen deutlich zurückgegangen. Viele Menschen stellen sich nun die Frage, wie verantwortungsvolles Reisen in Zeiten von Pandemie und Klimakrise aussehen kann?

Mein Name ist Melanie und ich bin 20 Jahre alt. Zurzeit lerne ich als Praktikantin bei greendoor travel viel über Nachhaltigkeit im Tourismussektor. Dieses Jahr habe ich mein Abitur absolviert und möchte nun gerne eine Zeit lang als Volunteer ins Ausland gehen. Doch auch ich stelle mir viele Fragen: Kommt Fliegen aufgrund des Klimawandels überhaupt noch in Frage? Was kann ich tun, um meine Anreise umweltfreundlicher zu gestalten? Wie geht das Reisen nach der Pandemie weiter und was muss ich dabei alles beachten? Und nicht zuletzt: Was bedeutet verantwortungsvolles Volunteering? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, habe ich ein wenig Recherchearbeit getätigt und bin dabei auf interessante Informationen von Expert:innen gestoßen, die ich der greendoor travel-Community nicht vorenthalten möchte.

„Reisen mit Impact” – give & grow setzt sich für bewusstes und verantwortungsvolles Reisen und Helfen ein.

 

 

Kathrin David stand im Jahr 2018 an einem ähnlichen Punkt wie ich. Auch sie war begeistert von der Idee, Reisen und Nachhaltigkeit zusammen zu bringen. Mit dem Ziel, nachhaltige Projekte zu unterstützen und darüber zu berichten, begab sie sich auf eine 555-tägige Weltreise. Dabei stellte sie fest, dass vor allem bei den Projekten rund um das Thema Volunteering so einiges falsch läuft: Viele der Angebote setzen einen touristischen Fokus und waren nicht nachhaltig ausgerichtet – sie bewirken daher keine langfristigen, sinnvollen Veränderungen in den Ländern und für die einheimische Bevölkerung.

Zurück in Deutschland, setzte sich Kathrin also das Ziel, mehr Aufklärung über Freiwilligen-Arbeit zu schaffen. Dazu gründete sie give & grow, eine digitale Learning-Plattform, auf der Reisende und Expert:innen ihre Erfahrungen über verantwortungsvolles Volunteering und interkulturelle Kommunikation an die Reise-Community weitergeben.

Gründer Tim beim Zugfahren
Gründerin Kathrin klärt über verantwortungsvolles Reisen auf.

Wie die Online-Kurse von give & grow mir bei meiner Reise-Planung geholfen haben

In Form von Kursen, Workshops und Beratungsleistungen findet man auf der Webseite giveandgrow.world eine Auswahl an fundierten Informationsquellen. Die Themen der Online-Kurse reichen vom Umgang mit dem Thema Fliegen über nachhaltige Transportmöglichkeiten bis hin zu authentischem, kultursensiblem Reisen und Weltreise-Erfahrungen aus erster Hand sowie wichtigen Tipps für die Rückkehr nach Hause. Im Rahmen meines Praktikums bei greendoor travel hatte ich die Möglichkeit, die Kurse „Flugscham“ und „Reisen nach  Corona“ selbst zu absolvieren. Im Folgenden möchte ich dazu meine Erfahrungen teilen und Euch erzählen, inwiefern die Kurse meine eigenen Reisepläne beeinflusst haben.

1. „Flug-Scham” und wie man damit umgeht

Begonnen habe ich mit dem Kurs „Flugscham“. Dieser ist aktuell der neuste auf der Website von give & grow und kostenlos durchführbar. Mit Kathrin als Host werden hier in Form von Videos und kurzen Texten wichtige Fragen behandelt, die wir uns aktuell zum Thema Reisen in unserer Gesellschaft stellen müssen: Wie passen Nachhaltigkeit und Reisen überhaupt zusammen. Muss ich mich schämen, weil ich mich dafür entscheide, mit dem Flieger ins Ausland zu reisen? Der Kurs liefert Antworten auf diese Fragen und vermittelt, wie man in Zukunft mit dem Thema Scham beim Fliegen umgehen kann.

Das Interview mit der Psychologin Dr. med Monika Krimmer im zweiten Kurs-Modul war für mich dabei besonders hilfreich. Sie klärt zunächst einmal über die psychologischen Hintergründe von Scham auf – die Entstehung in der Kindheit, die Abgrenzung zum Gefühl von Schuld – und erläutert dann die negativen Auswirkungen des Scham-Gefühls. Laut Definition sei Scham ein „lähmendes Gefühl und keines was zu konstruktivem Handeln führt“, sondern vielmehr zu Resignation oder zu Verdrängen. So ändert Flugscham wenig an der eigentlichen Situation und führt uns nicht zu einem sozialen Wandel. Gleichzeitig kann Scham allerdings wie eine Art Warnsignal verstanden werden, welches immer dann auftritt, wenn man nicht nach seinen Werten handelt. Da Scham ein Ego-bezogenes Gefühl ist, sucht man den Fehler in der Regel nur bei sich selbst und redet sich vielleicht sogar ein, ein schlechter Mensch zu sein. Und damit ist niemandem geholfen. Vielmehr gilt es zu hinterfragen, ob das Gefühl gerade gerechtfertigt ist und wie man handeln kann, um einen Schritt in Richtung “Wiedergutmachung” zu gehen. Es ist also nicht besonders hilfreich, wenn ich vor dem Antritt meiner nächsten Reise ein schlechtes Gewissen habe und mich für das Fliegen schäme. Viel eher sollte ich mich fragen, wie ich mit meinem Handeln dazu beitragen kann, langfristig etwas in der Flugindustrie zu verändern. 

Ich habe mich also nun einmal hinterfragt: Wie kann ich trotz Fliegen meine Reise nachhaltiger gestalten? Gibt es vielleicht sogar alternative Transportmittel? In meinem Fall ist zweites nur bedingt möglich, da ich den Kontinent verlassen muss, um zu meinem Reiseziel zu gelangen. Ich habe mir allerdings vorgenommen auf meiner Reise nicht nur eine neue Kultur zu entdecken, sondern diese auch durch Projekte wie Freiwilligen-Arbeit unterstützen. So kann ich wenigstens schon einmal vor Ort etwas Nachhaltiges und Gutes tun. Des Weiteren habe ich mich dazu entschieden, für einen längeren Zeitraum zu verreisen und möglichst lange an einem Standort zu bleiben, um so auf weitere Inlandsflüge zu verzichten.

2. „Reisen während Corona” und worauf man achten sollte

Somit konnte der Kurs mir bereits erste Antworten auf meine Fragen liefern. Jetzt bleibt nur noch unklar, wie sich die aktuelle Corona-Situation auf meine Pläne auswirken wird, ob ich meine Reise überhaupt wie geplant durchführen kann und mit welchen Einschränkungen und Problemen ich rechnen muss. Um möglichst gut vorbereitet zu sein, habe ich als nächstes den Kurs „Reisen während Corona“ durchgeführt. Auch dieser unterteilt sich in verschiedene Module, welche Videos und Informationstexte enthalten. Dabei wird sehr ausführlich auf die Thematik eingegangen und man erhält einen weitreichenden Überblick über alles Wichtige, was man vor, während und nach einer Reise beachten muss. Es geht um Themen wie die Wahl der richtigen Destination, um die Sicherheit vor Ort und auch darum, was man dem jeweiligen Land zurückgeben und wie man die Bevölkerung vor Ort unterstützen kann. Meine Frage, ob ich überhaupt noch reisen darf, wurde gleich zu Beginn geklärt: Ja! Solange es kein offizielles Verbot gibt, kann ich reisen, sollte aber bestimmte Sicherheitsvorkehrungen treffen. Vor allem ist es wichtig, sich vorher ganz genau über die Destination und deren Einreise- sowie Corona-Bedingungen zu informieren. Wenn man plant, sich auch außerhalb des Landes zu bewegen, sollte man hierbei unbedingt beachten, ob die jeweiligen Landesgrenzen geöffnet sind, um nicht unverhofft in einen Lockdown zu geraten. Des Weiteren konnte mich der Kurs noch einmal über die genauen Quarantänebedingungen aufklären.

Für mich ist jedoch klar: Egal ob vorgeschrieben oder nicht – nach der Rückkehr von meiner Reise plane ich mindestens eine Woche ein, in der ich zu Hause bleibe. Denn nur so kann ich sichergehen, niemanden in meinem Heimatland anzustecken. Auch für die Langeweile in der Quarantäne bietet der Kurs an dieser Stelle nützliche Tipps.

Das dritte Modul des Kurses war für meine Situation das aufschlussreichste, da hier unter anderem auch auf das Thema Volunteering während Corona eingegangen wird. Durch ein Interview mit Claire Bennett, einer Autorin, die sich ebenfalls für verantwortungsvolles Reisen einsetzt, wurde mir klar, wie wichtig vor allem eine gründliche Planung meiner Reise ist. Es wurde deutlich, dass ich mich im Vorhinein über alle Gegebenheiten des Volunteering-Projektes informieren muss und auch, dass ich darauf achten sollte, dass sich das Projekt auf Arbeiten im Freien konzentriert, um ein mögliches Ansteckungsrisiko zu verringern. Allgemein ist es besonders bei Projekten der Freiwilligen-Arbeit äußerst wichtig, vorher zu schauen, ob das Projekt überhaupt zu meinen Werten passt und zu langfristigen sowie nachhaltigen Veränderungen im Land beitragen kann. 

Autorin: Melanie M. aus Bonn

Weitere Kurse von give & grow

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Lerne, wie Du dich auf die Rückkehr von einer langen Reise vorbereitest und positive Veränderung mitnimmst.

Authentisch Reisen – Kulturen verstehen & erleben

 

Lerne in diesem Kurs, wie Du dich auf Reisen verantwortungsvoll im Umgang mit fremden Kulturen verhalten kannst.

Nachhaltiger Transport: Vergleich, Fakten & Tipps

 

Lerne wie Transport und Nachhaltigkeit auf Reisen zusammen kommen und erhalte hilfreiche Tipps.

Verantwortungsvolles Volunteering – mein Tipp: Socialbnb

Unter diesen Gesichtspunkten kann ich nun also aufatmen: Meine lang ersehnte Reise kann trotz Corona stattfinden und ich habe sogar Wege gefunden, das Ganze etwas umweltverträglicher zu gestalten.

Gründer Tim beim Zugfahren

Auch wenn ich hierfür in den Flieger steige, ergibt es keinen Sinn, mich dafür zu schämen oder mich von einem schlechten Gewissen plagen zu lassen. Wichtig ist allerdings, dass ich mich vorher gründlich über die Bedingungen meines Aufenthaltes als Volunteer informiere und ein Projekt wähle, bei dem ich sicher bin, dass mein Mitwirken auch zu langfristigen und sinnvollen Veränderungen beitragen kann. Eine gute Anlaufstelle für nachhaltig strukturierte Projekte ist die Plattform socialbnb.org

Socialbnb ist eine Reiseplattform, die Reisenden das Kennenlernen neuer Orte, Kulturen und Menschen auf einzigartige Weise ermöglich[t].“ Als Reisende:r kann man über die Plattform Unterkünfte buchen, die von lokalen Projekten zur Verfügung gestellt werden. Die Einnahmen fließen direkt in die sozialen oder ökologischen Projekte und machen diese unabhängiger von Spendengeldern.

Auch für die Reisenden stellt der Ansatz von Socialbnb eine Bereicherung dar, denn sie machen eine authentische Reiseerfahrung, tauchen in die Kultur des Landes und in das lokale Leben ein und können das jeweilige Projekt vor Ort kennenlernen und unterstützen. Socialbnb lässt somit „eine neue Form des nachhaltigen Tourismus [entstehen], von dem alle profitieren.“ (Quelle: https://blog.socialbnb.org/de/presse)

Hier geht es zu Socialbnb: socialbnb.org

Verwendete Quellen: www.socialbnb.org, www.giveandgrow.world, www.changeandperspective.de

Podcast-Empfehlung: Change & Perspective- Kathrin von give & grow klärt in ihrem Podcast über verantwortungsvolles Reisen auf und führt spannende Interviews mit Expert:innen. (www.changeandperspective.de)

 

Unsere Blogartikel

Mit dem Nachtzug durch Europa

Bald ist es soweit! Die lang ersehnte Reise nach Italien steht an. Doch die Gewissensbisse steigen, denn der Flug lässt das C02 Konto für dieses Jahr deutlich in die Höhe steigen. Dennoch soll die Reise bequem sein und so kommt eine lange, unbequeme Busfahrt und...

Regelmäßiges Fliegen war bis zum Corona-Jahr 2020 noch eine Selbstverständlichkeit. Viele junge Menschen nutzten die zahlreichen Angebote an günstigen Flügen, um sich nach der Schule oder Uni eine Auszeit zu nehmen und im Ausland als Freiwillige soziale Projekte zu unterstützen oder sich im Umwelt- oder Tierschutz zu engagieren. Doch durch die Pandemie hat sich im Tourismussektor einiges verändert. Die Zahl der touristischen Reisen ist aufgrund der Einschränkungen deutlich zurückgegangen. Viele Menschen stellen sich nun die Frage, wie verantwortungsvolles Reisen in Zeiten von Pandemie und Klimakrise aussehen kann?

Mein Name ist Melanie und ich bin 20 Jahre alt. Zurzeit lerne ich als Praktikantin bei greendoor travel viel über Nachhaltigkeit im Tourismussektor. Dieses Jahr habe ich mein Abitur absolviert und möchte nun gerne eine Zeit lang als Volunteer ins Ausland gehen. Doch auch ich stelle mir viele Fragen: Kommt Fliegen aufgrund des Klimawandels überhaupt noch in Frage? Was kann ich tun, um meine Anreise umweltfreundlicher zu gestalten? Wie geht das Reisen nach der Pandemie weiter und was muss ich dabei alles beachten? Und nicht zuletzt: Was bedeutet verantwortungsvolles Volunteering? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, habe ich ein wenig Recherchearbeit getätigt und bin dabei auf interessante Informationen von Expert:innen gestoßen, die ich der greendoor travel-Community nicht vorenthalten möchte.

„Reisen mit Impact” – give & grow setzt sich für bewusstes und verantwortungsvolles Reisen und Helfen ein.

Kathrin David stand im Jahr 2018 an einem ähnlichen Punkt wie ich. Auch sie war begeistert von der Idee, Reisen und Nachhaltigkeit zusammen zu bringen. Mit dem Ziel, nachhaltige Projekte zu unterstützen und darüber zu berichten, begab sie sich auf eine 555-tägige Weltreise. Dabei stellte sie fest, dass vor allem bei den Projekten rund um das Thema Volunteering so einiges falsch läuft: Viele der Angebote setzen einen touristischen Fokus und waren nicht nachhaltig ausgerichtet – sie bewirken daher keine langfristigen, sinnvollen Veränderungen in den Ländern und für die einheimische Bevölkerung.

Zurück in Deutschland, setzte sich Kathrin also das Ziel, mehr Aufklärung über Freiwilligen-Arbeit zu schaffen. Dazu gründete sie give & grow, eine digitale Learning-Plattform, auf der Reisende und Expert:innen ihre Erfahrungen über verantwortungsvolles Volunteering und interkulturelle Kommunikation an die Reise-Community weitergeben.

Gründer Tim beim Zugfahren

In Form von Kursen, Workshops und Beratungsleistungen findet man auf der Webseite giveandgrow.world eine Auswahl an fundierten Informationsquellen.

Die Themen der Online-Kurse reichen vom Umgang mit dem Thema Fliegen über nachhaltige Transportmöglichkeiten bis hin zu authentischem, kultursensiblem Reisen und Weltreise-Erfahrungen aus erster Hand sowie wichtigen Tipps für die Rückkehr nach Hause.

Gründerin Kathrin klärt über verantwortungsvolles Reisen auf.

m Rahmen meines Praktikums bei greendoor hatte ich die Möglichkeit, die Kurse „Flugscham“ und „Reisen nach  Corona“ selbst zu absolvieren. Im Folgenden möchte ich dazu meine Erfahrungen teilen und Euch erzählen, inwiefern die Kurse meine eigenen Reisepläne beeinflusst haben.

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1. „Flug-Scham” und wie man damit umgeht

Begonnen habe ich mit dem Kurs „Flugscham“. Dieser ist aktuell der neuste auf der Website von give & grow und kostenlos durchführbar. Mit Kathrin als Host werden hier in Form von Videos und kurzen Texten wichtige Fragen behandelt, die wir uns aktuell zum Thema Reisen in unserer Gesellschaft stellen müssen: Wie passen Nachhaltigkeit und Reisen überhaupt zusammen. Muss ich mich schämen, weil ich mich dafür entscheide, mit dem Flieger ins Ausland zu reisen? Der Kurs liefert Antworten auf diese Fragen und vermittelt, wie man in Zukunft mit dem Thema Scham beim Fliegen umgehen kann.

Das Interview mit der Psychologin Dr. med Monika Krimmer im zweiten Kurs-Modul war für mich dabei besonders hilfreich. Sie klärt zunächst einmal über die psychologischen Hintergründe von Scham auf – die Entstehung in der Kindheit, die Abgrenzung zum Gefühl von Schuld – und erläutert dann die negativen Auswirkungen des Scham-Gefühls. Laut Definition sei Scham ein „lähmendes Gefühl und keines was zu konstruktivem Handeln führt“, sondern vielmehr zu Resignation oder zu Verdrängen. So ändert Flugscham wenig an der eigentlichen Situation und führt uns nicht zu einem sozialen Wandel. Gleichzeitig kann Scham allerdings wie eine Art Warnsignal verstanden werden, welches immer dann auftritt, wenn man nicht nach seinen Werten handelt. Da Scham ein Ego-bezogenes Gefühl ist, sucht man den Fehler in der Regel nur bei sich selbst und redet sich vielleicht sogar ein, ein schlechter Mensch zu sein. Und damit ist niemandem geholfen. Vielmehr gilt es zu hinterfragen, ob das Gefühl gerade gerechtfertigt ist und wie man handeln kann, um einen Schritt in Richtung “Wiedergutmachung” zu gehen. Es ist also nicht besonders hilfreich, wenn ich vor dem Antritt meiner nächsten Reise ein schlechtes Gewissen habe und mich für das Fliegen schäme. Viel eher sollte ich mich fragen, wie ich mit meinem Handeln dazu beitragen kann, langfristig etwas in der Flugindustrie zu verändern. 

Ich habe mich also nun einmal hinterfragt: Wie kann ich trotz Fliegen meine Reise nachhaltiger gestalten? Gibt es vielleicht sogar alternative Transportmittel? In meinem Fall ist zweites nur bedingt möglich, da ich den Kontinent verlassen muss, um zu meinem Reiseziel zu gelangen. Ich habe mir allerdings vorgenommen auf meiner Reise nicht nur eine neue Kultur zu entdecken, sondern diese auch durch Projekte wie Freiwilligen-Arbeit unterstützen. So kann ich wenigstens schon einmal vor Ort etwas Nachhaltiges und Gutes tun. Des Weiteren habe ich mich dazu entschieden, für einen längeren Zeitraum zu verreisen und möglichst lange an einem Standort zu bleiben, um so auf weitere Inlandsflüge zu verzichten.

2. „Reisen während Corona” und worauf man achten sollte

Somit konnte der Kurs mir bereits erste Antworten auf meine Fragen liefern. Jetzt bleibt nur noch unklar, wie sich die aktuelle Corona-Situation auf meine Pläne auswirken wird, ob ich meine Reise überhaupt wie geplant durchführen kann und mit welchen Einschränkungen und Problemen ich rechnen muss. Um möglichst gut vorbereitet zu sein, habe ich als nächstes den Kurs „Reisen während Corona“ durchgeführt. Auch dieser unterteilt sich in verschiedene Module, welche Videos und Informationstexte enthalten. Dabei wird sehr ausführlich auf die Thematik eingegangen und man erhält einen weitreichenden Überblick über alles Wichtige, was man vor, während und nach einer Reise beachten muss. Es geht um Themen wie die Wahl der richtigen Destination, um die Sicherheit vor Ort und auch darum, was man dem jeweiligen Land zurückgeben und wie man die Bevölkerung vor Ort unterstützen kann. Meine Frage, ob ich überhaupt noch reisen darf, wurde gleich zu Beginn geklärt: Ja! Solange es kein offizielles Verbot gibt, kann ich reisen, sollte aber bestimmte Sicherheitsvorkehrungen treffen. Vor allem ist es wichtig, sich vorher ganz genau über die Destination und deren Einreise- sowie Corona-Bedingungen zu informieren. Wenn man plant, sich auch außerhalb des Landes zu bewegen, sollte man hierbei unbedingt beachten, ob die jeweiligen Landesgrenzen geöffnet sind, um nicht unverhofft in einen Lockdown zu geraten. Des Weiteren konnte mich der Kurs noch einmal über die genauen Quarantänebedingungen aufklären.

Für mich ist jedoch klar: Egal ob vorgeschrieben oder nicht – nach der Rückkehr von meiner Reise plane ich mindestens eine Woche ein, in der ich zu Hause bleibe. Denn nur so kann ich sichergehen, niemanden in meinem Heimatland anzustecken. Auch für die Langeweile in der Quarantäne bietet der Kurs an dieser Stelle nützliche Tipps.

Das dritte Modul des Kurses war für meine Situation das aufschlussreichste, da hier unter anderem auch auf das Thema Volunteering während Corona eingegangen wird. Durch ein Interview mit Claire Bennett, einer Autorin, die sich ebenfalls für verantwortungsvolles Reisen einsetzt, wurde mir klar, wie wichtig vor allem eine gründliche Planung meiner Reise ist. Es wurde deutlich, dass ich mich im Vorhinein über alle Gegebenheiten des Volunteering-Projektes informieren muss und auch, dass ich darauf achten sollte, dass sich das Projekt auf Arbeiten im Freien konzentriert, um ein mögliches Ansteckungsrisiko zu verringern. Allgemein ist es besonders bei Projekten der Freiwilligen-Arbeit äußerst wichtig, vorher zu schauen, ob das Projekt überhaupt zu meinen Werten passt und zu langfristigen sowie nachhaltigen Veränderungen im Land beitragen kann. 

Autorin: Melanie M. aus Bonn 

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Unter diesen Gesichtspunkten kann ich nun also aufatmen: Meine lang ersehnte Reise kann trotz Corona stattfinden und ich habe sogar Wege gefunden, das Ganze etwas umweltverträglicher zu gestalten.

Gründer Tim beim Zugfahren
Auch wenn ich hierfür in den Flieger steige, macht es keinen Sinn, mich  dafür zu schämen oder mich von einem schlechten Gewissen plagen lassen. Wichtig ist allerdings, dass ich mich vorher gründlich über die Bedingungen meines Aufenthaltes als Volunteer informiere und ein Projekt wähle, bei dem ich sicher bin, dass mein Mitwirken auch zu langfristigen und sinnvollen Veränderungen beitragen kann. Eine gute Anlaufstelle für nachhaltig strukturierte Projekte is die Plattform socialbnb.org

 

Socialbnb ist eine Reiseplattform, die Reisenden das Kennenlernen neuer Orte, Kulturen und Menschen auf einzigartige Weise ermöglich[t].“ Als Reisende:r kann man über die Plattform Unterkünfte buchen, die von lokalen Projekten zur Verfügung gestellt werden. Die Einnahmen fließen direkt in die sozialen oder ökologischen Projekte und machen diese unabhängiger von Spendengeldern.

Auch für die Reisenden stellt der Ansatz von Socialbnb eine Bereicherung dar, denn sie machen eine authentische Reiseerfahrung, tauchen in die Kultur des Landes und in das lokale Leben ein und können das jeweilige Projekt vor Ort kennenlernen und unterstützen. Socialbnb lässt somit „eine neue Form des nachhaltigen Tourismus [entstehen], von dem alle profitieren.“ (Quelle: https://blog.socialbnb.org/de/presse)

Hier geht es zu Socialbnb: socialbnb.org

Verwendete Quellen: www.socialbnb.org, www.giveandgrow.world, www.changeandperspective.de

Podcast-Empfehlung: Kathrin von give & grow klärt in ihrem Podcast über verantwortungsvolles Reisen auf und führt spanndende Interviews mit Expert:innen. (www.changeandperspective.de)

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Mit dem Nachtzug durch Europa

Bald ist es soweit! Die lang ersehnte Reise nach Italien steht an. Doch die Gewissensbisse steigen, denn der Flug lässt das C02 Konto für dieses Jahr deutlich in die Höhe steigen. Dennoch soll die Reise bequem sein und so kommt eine lange, unbequeme Busfahrt und...
Regelmäßiges Fliegen war bis zum Corona-Jahr 2020 noch eine Selbstverständlichkeit. Viele junge Menschen nutzten die zahlreichen Angebote an günstigen Flügen, um sich nach der Schule oder Uni eine Auszeit zu nehmen und im Ausland als Freiwillige soziale Projekte zu unterstützen oder sich im Umwelt- oder Tierschutz zu engagieren. Doch durch die Pandemie hat sich im Tourismussektor einiges verändert. Die Zahl der touristischen Reisen ist aufgrund der Einschränkungen deutlich zurückgegangen. Viele Menschen stellen sich nun die Frage, wie verantwortungsvolles Reisen in Zeiten von Pandemie und Klimakrise aussehen kann?

Mein Name ist Melanie und ich bin 20 Jahre alt. Zurzeit lerne ich als Praktikantin bei greendoor travel viel über Nachhaltigkeit im Tourismussektor. Dieses Jahr habe ich mein Abitur absolviert und möchte nun gerne eine Zeit lang als Volunteer ins Ausland gehen. Doch auch ich stelle mir viele Fragen: Kommt Fliegen aufgrund des Klimawandels überhaupt noch in Frage? Was kann ich tun, um meine Anreise umweltfreundlicher zu gestalten? Wie geht das Reisen nach der Pandemie weiter und was muss ich dabei alles beachten? Und nicht zuletzt: Was bedeutet verantwortungsvolles Volunteering? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, habe ich ein wenig Recherchearbeit getätigt und bin dabei auf interessante Informationen von Expert:innen gestoßen, die ich der greendoor travel-Community nicht vorenthalten möchte.

„Reisen mit Impact” – give & grow setzt sich für bewusstes und verantwortungsvolles Reisen und Helfen ein.

 

 

Kathrin David stand im Jahr 2018 an einem ähnlichen Punkt wie ich. Auch sie war begeistert von der Idee, Reisen und Nachhaltigkeit zusammen zu bringen. Mit dem Ziel, nachhaltige Projekte zu unterstützen und darüber zu berichten, begab sie sich auf eine 555-tägige Weltreise. Dabei stellte sie fest, dass vor allem bei den Projekten rund um das Thema Volunteering so einiges falsch läuft: Viele der Angebote setzen einen touristischen Fokus und waren nicht nachhaltig ausgerichtet – sie bewirken daher keine langfristigen, sinnvollen Veränderungen in den Ländern und für die einheimische Bevölkerung.

Zurück in Deutschland, setzte sich Kathrin also das Ziel, mehr Aufklärung über Freiwilligen-Arbeit zu schaffen. Dazu gründete sie give & grow, eine digitale Learning-Plattform, auf der Reisende und Expert:innen ihre Erfahrungen über verantwortungsvolles Volunteering und interkulturelle Kommunikation an die Reise-Community weitergeben.

In Form von Kursen, Workshops und Beratungsleistungen findet man auf der Webseite giveandgrow.world eine Auswahl an fundierten Informationsquellen.

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Gründerin Kathrin klärt über verantwortungsvolles Reisen auf.

Die Themen der Online-Kurse reichen vom Umgang mit dem Thema Fliegen über nachhaltige Transportmöglichkeiten bis hin zu authentischem, kultursensiblem Reisen und Weltreise-Erfahrungen aus erster Hand sowie wichtigen Tipps für die Rückkehr nach Hause. Im Rahmen meines Praktikums bei greendoor hatte ich die Möglichkeit, die Kurse „Flugscham“ und „Reisen nach  Corona“ selbst zu absolvieren. Im Folgenden möchte ich dazu meine Erfahrungen teilen und Euch erzählen, inwiefern die Kurse meine eigenen Reisepläne beeinflusst haben.
Wie die Online-Kurse von give & grow mir bei meiner Reise-Planung geholfen haben

1. „Flug-Scham” und wie man damit umgeht

Begonnen habe ich mit dem Kurs „Flugscham“. Dieser ist aktuell der neuste auf der Website von give & grow und kostenlos durchführbar. Mit Kathrin als Host werden hier in Form von Videos und kurzen Texten wichtige Fragen behandelt, die wir uns aktuell zum Thema Reisen in unserer Gesellschaft stellen müssen: Wie passen Nachhaltigkeit und Reisen überhaupt zusammen. Muss ich mich schämen, weil ich mich dafür entscheide, mit dem Flieger ins Ausland zu reisen? Der Kurs liefert Antworten auf diese Fragen und vermittelt, wie man in Zukunft mit dem Thema Scham beim Fliegen umgehen kann.
Das Interview mit der Psychologin Dr. med Monika Krimmer im zweiten Kurs-Modul war für mich dabei besonders hilfreich. Sie klärt zunächst einmal über die psychologischen Hintergründe von Scham auf – die Entstehung in der Kindheit, die Abgrenzung zum Gefühl von Schuld – und erläutert dann die negativen Auswirkungen des Scham-Gefühls. Laut Definition sei Scham ein „lähmendes Gefühl und keines was zu konstruktivem Handeln führt“, sondern vielmehr zu Resignation oder zu Verdrängen. So ändert Flugscham wenig an der eigentlichen Situation und führt uns nicht zu einem sozialen Wandel. Gleichzeitig kann Scham allerdings wie eine Art Warnsignal verstanden werden, welches immer dann auftritt, wenn man nicht nach seinen Werten handelt. Da Scham ein Ego-bezogenes Gefühl ist, sucht man den Fehler in der Regel nur bei sich selbst und redet sich vielleicht sogar ein, ein schlechter Mensch zu sein. Und damit ist niemandem geholfen. Vielmehr gilt es zu hinterfragen, ob das Gefühl gerade gerechtfertigt ist und wie man handeln kann, um einen Schritt in Richtung “Wiedergutmachung” zu gehen. Es ist also nicht besonders hilfreich, wenn ich vor dem Antritt meiner nächsten Reise ein schlechtes Gewissen habe und mich für das Fliegen schäme. Viel eher sollte ich mich fragen, wie ich mit meinem Handeln dazu beitragen kann, langfristig etwas in der Flugindustrie zu verändern.
Ich habe mich also nun einmal hinterfragt: Wie kann ich trotz Fliegen meine Reise nachhaltiger gestalten? Gibt es vielleicht sogar alternative Transportmittel? In meinem Fall ist zweites nur bedingt möglich, da ich den Kontinent verlassen muss, um zu meinem Reiseziel zu gelangen. Ich habe mir allerdings vorgenommen auf meiner Reise nicht nur eine neue Kultur zu entdecken, sondern diese auch durch Projekte wie Freiwilligen-Arbeit unterstützen. So kann ich wenigstens schon einmal vor Ort etwas Nachhaltiges und Gutes tun. Des Weiteren habe ich mich dazu entschieden, für einen längeren Zeitraum zu verreisen und möglichst lange an einem Standort zu bleiben, um so auf weitere Inlandsflüge zu verzichten.

2. „Reisen während Corona” und worauf man achten sollte

Somit konnte der Kurs mir bereits erste Antworten auf meine Fragen liefern. Jetzt bleibt nur noch unklar, wie sich die aktuelle Corona-Situation auf meine Pläne auswirken wird, ob ich meine Reise überhaupt wie geplant durchführen kann und mit welchen Einschränkungen und Problemen ich rechnen muss. Um möglichst gut vorbereitet zu sein, habe ich als nächstes den Kurs „Reisen während Corona“ durchgeführt. Auch dieser unterteilt sich in verschiedene Module, welche Videos und Informationstexte enthalten. Dabei wird sehr ausführlich auf die Thematik eingegangen und man erhält einen weitreichenden Überblick über alles Wichtige, was man vor, während und nach einer Reise beachten muss. Es geht um Themen wie die Wahl der richtigen Destination, um die Sicherheit vor Ort und auch darum, was man dem jeweiligen Land zurückgeben und wie man die Bevölkerung vor Ort unterstützen kann. Meine Frage, ob ich überhaupt noch reisen darf, wurde gleich zu Beginn geklärt: Ja! Solange es kein offizielles Verbot gibt, kann ich reisen, sollte aber bestimmte Sicherheitsvorkehrungen treffen. Vor allem ist es wichtig, sich vorher ganz genau über die Destination und deren Einreise- sowie Corona-Bedingungen zu informieren. Wenn man plant, sich auch außerhalb des Landes zu bewegen, sollte man hierbei unbedingt beachten, ob die jeweiligen Landesgrenzen geöffnet sind, um nicht unverhofft in einen Lockdown zu geraten. Des Weiteren konnte mich der Kurs noch einmal über die genauen Quarantänebedingungen aufklären.
Für mich ist jedoch klar: Egal ob vorgeschrieben oder nicht – nach der Rückkehr von meiner Reise plane ich mindestens eine Woche ein, in der ich zu Hause bleibe. Denn nur so kann ich sichergehen, niemanden in meinem Heimatland anzustecken. Auch für die Langeweile in der Quarantäne bietet der Kurs an dieser Stelle nützliche Tipps.
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Autorin: Melanie M. aus Bonn

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Gründer Tim beim Zugfahren

Auch wenn ich hierfür in den Flieger steige, macht es keinen Sinn, mich  dafür zu schämen oder mich von einem schlechten Gewissen plagen lassen. Wichtig ist allerdings, dass ich mich vorher gründlich über die Bedingungen meines Aufenthaltes als Volunteer informiere und ein Projekt wähle, bei dem ich sicher bin, dass mein Mitwirken auch zu langfristigen und sinnvollen Veränderungen beitragen kann. Eine gute Anlaufstelle für nachhaltig strukturierte Projekte is die Plattform socialbnb.org. 

Socialbnb ist eine Reiseplattform, die „Reisenden das Kennenlernen neuer Orte, Kulturen und Menschen auf einzigartige Weise ermöglich[t].“ Als Reisende:r kann man über die Plattform Unterkünfte buchen, die von lokalen Projekten zur Verfügung gestellt werden. Die Einnahmen fließen direkt in die sozialen oder ökologischen Projekte und machen diese unabhängiger von Spendengeldern.

Auch für die Reisenden stellt der Ansatz von Socialbnb eine Bereicherung dar, denn sie machen eine authentische Reiseerfahrung, tauchen in die Kultur des Landes und in das lokale Leben ein und können das jeweilige Projekt vor Ort kennenlernen und unterstützen. Socialbnb lässt somit „eine neue Form des nachhaltigen Tourismus [entstehen], von dem alle profitieren.“

(Quelle: https://blog.socialbnb.org/de/presse)

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Verwendete Quellen: www.socialbnb.org, www.giveandgrow.world, www.changeandperspective.de

 

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